Kind mit Zeitung

Landesregierung trauert um Christoph Schlingensief

Düsseldorf. Mit großer Bestürzung hat die nordrhein-westfälische Kulturministerin Ute Schäfer auf den Tod von Christoph Schlingensief reagiert:

„Die Landesregierung trauert um einen der mutigsten Regisseure Deutschlands. Trotzdem wir alle von seiner schweren Erkrankung wussten, haben wir doch gemeinsam mit ihm und vielen Kulturschaffenden im Land gehofft, dass er den Kampf gegen den Krebs, den er unendlich tapfer, offensiv und zum Teil öffentlich geführt hat, noch mal gewinnt. Umso schwerer fällt es uns, seinen Tod zu akzeptieren.

Der Tod von Christoph Schlingensief ist ein großer Verlust für die Gesellschaft und die Kultur. Aber er lässt uns nicht mit leeren Händen zurück. Sein künstlerisches Erbe ist auch über seinen Tod hinaus national und international für die weitere Entwicklung von Theater und Film von grundlegender Bedeutung.

Wir sind dankbar für seine künstlerische Leistung, für seine künstlerische Radikalität, mit der er Werte in Gesellschaft, Kultur und Politik hinterfragt hat, für seine Art von Provokation durch Kunst, die aufrüttelte, berührte, betroffen machte und wegweisende Spuren hinterließ. Sie werden bleiben.  

Seiner Familie, seinen Angehörigen und Freunden möchten wir unser tiefstes Mitgefühl aussprechen.“