Medienkunst in Nordrhein-Westfalen


Medienkunst in Nordrhein-Westfalen hat eine lange Tradition. Ob Experimentalfilm, Expanded Cinema, Videoperformances, Klangkunst – die Spannbreite dieser Kunstform ist groß, die Medien sind dabei gleichzeitig Mittel und Gegenstand.

Heute steht weniger die Technik im Mittelpunkt des Schaffens als die ästhetische und künstlerische Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten der neuen Medien. Die Nutzung der Technologien ist inzwischen selbstverständlich, insofern wird die Abgrenzung zur Bildenden Kunst immer fließender. Neue Medienkunst steht auf vielen Kunstausstellungen gleichberechtigt neben den etablierten Kunstformen, gleichzeitig gibt es eigene Festivals.

Im Jahr 2010 wurde in Nordrhein-Westfalen das International Symposium on Electronic Art (ISEA) veranstaltet. Die Konferenz hat zum ersten Mal in Deutschland stattgefunden.

Dieses internationale Medienkunst-Ereignis wurde gemeinsam mit dem Medienwerk NRW nach Nordrhein-Westfalen geholt. Das Medienwerk NRW ist ein von der Landesregierung zur Bündelung und Stärkung der Medienkunst ins Leben gerufene Netzwerk unterschiedlicher nordrhein-westfälischer Medienkunstinstitutionen und –initiativen.

Das Land fördert verschiedene Projekte der Medienkunst. Beispiele sind Ausstellungen vom Hartware MedienKunstVerein in Dortmund, das Festival Videonale in Bonn, Vermittlungsprojekte der SK-Stiftung in Köln oder Vorhaben im Bereich Substanzerhalt gemeinsam mit der Stiftung imai (inter media art institute) in Düsseldorf.