Museumsfassade

Dortmunder U - Zentrum für Kunst und Kreativität

Weiteres Bildmaterial zur Pressemeldung
Dortmunder U: U-Turm bei Nacht. Foto: Adolf Winkelmann 2010

Das Land Nordrhein-Westfalen hat anlässlich der Kulturhauptstadt 2010 in den Jahren 2008 bis 2010 mit Landes- und EU-Mitteln aus dem EFRE Programm 2007-2013 den Umbau der ehemaligen Unionsbrauerei zu einem Zentrum für Kunst- und Kreativität unterstützt.

Als Kunst-Zentrum von internationalem Format, das auf einer Verbindung von Kunst, Medien, Wissenschaft und Bildung aufbaut, ist das Dortmunder U Partner für regionale wie internationale Projekte.

Schon bei seiner Errichtung in den Jahren 1926/1927 durch den Architekten Emil Moog war das heute denkmalgeschützte ehemalige Gär- und Lagerhochhaus der Dortmunder Unionsbrauerei eines der markantesten Gebäude der gesamten Region. Es wird seit 1968 durch das vierseitige "U" von Ernst Neufert gekrönt. Die Größe des Gebäudes wird seit dem Umbau durch das Architekturbüro von Eckhart Gerber auch innen erlebbar, durch eine "Kunst-Vertikale", einen weiten, hellen Innenraum, der alle Geschosse verbindet.


Weiteres Bildmaterial zur Pressemeldung
Dortmunder U: Vertikale. Foto: Hans Jürgen Landes

Unterhalb des vergoldeten "U" auf dem Dach - wie auch im Innenraum des Gebäudes - zeigen heute die "Fliegenden Bilder" des bekannten Filmregisseurs Adolf Winkelmann in kurzen Filmsequenzen überraschende und pointierte Bilder der gesamten Region.

Ganz in der Nähe vom Dortmunder Hauptbahnhof gelegen, kooperieren heute auf sieben Etagen des "U" ganz unterschiedliche Partner: 

  • das Museum Ostwall, das sich als "Kraftzentrum" versteht und  zu einem engagierten Umgang mit der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts einlädt,
  • der Hartware MedienKunstVerein, der sich in Ausstellungen und Workshops künstlerisch mit den Neuen Medien und Technologien auseinandersetzt,
  • die Fachhochschule Dortmund u.a. mit ihrem Fachbereich Design,

Weiteres Bildmaterial zur Pressemeldung
Dortmunder U: U-Turm. Foto: Adolf Winkelmann 2010
  • die Technische Universität Dortmund, die Themen wie "Stadt- und Raumplanung" in das Dortmunder U trägt,
  • das european centre for creative economy (ecce), das den Kultur-Web-TV-Sender LABKULTUR.TV betreibt und sich für die regionale und europaweite Vernetzung von Institutionen, Partnern und Netzwerken engagiert, um die in der Metropole Ruhr entstandenen und entstehenden Kreativ.Quartiere regional voranzubringen und europaweit zu vernetzen,
  • sowie der Verein Kino im U, der das RWE Forum betreibt.

Das Kulturbüro der Stadt Dortmund initiiert im Dortmunder U ein neues Zentrum für Kulturelle Bildung im digitalen Zeitalter und bringt seine jahrelange Kompetenz auf dem Gebiet der Vermittlung und Vernetzung ein.

Gemäß dem Motto der Kulturhauptstadt 2010 "Wandel durch Kultur - Kultur durch Wandel" steht das Dortmunder U heute als Symbol für den Aufbruch der gesamten Kulturmetropole Ruhr.


Weiteres Bildmaterial zur Pressemeldung
Durtmunder U: Vertikale / Kathedrale. Foto: Hans Jürgen Landes

Das Dortmunder U ist Zeichen des Strukturwandels einer ganzen Region, die sich immer mehr von der Schwerindustrie hin zu einer Region entwickelt, in der Wissenschaft und Forschung, Kultur und Kreativität entscheidende Ressourcen für die Zukunft darstellen.

Externer Link zum Dortmunder U   


Öffnungszeiten
Di+Mi 10:00-18:00 Uhr
Do+Fr 10:00-20:00 Uhr
Sa+So 11:00-18:00 Uhr
Mo geschlossen

Eintrittspreise
Der Zugang zum Dortmunder U ist generell kostenfrei. Die Ausstellungen des Museum Ostwall und des Hartware MedienKunstVereins sind kostenpflichtig.

Führungen
Es können verschiedene Führungen durch das Haus und die Ausstellungen gebucht werden.

ecce: European Centre for Creative Economy

Externer Link zum European Centre for Creative Economy

LABKULTUR.TV: Europäisches Web-TV für Kultur & Kreativität

Interner Link zum Europäischen Web-TV für Kultur & Kreativität