Den Übergang meistern - Jugendsozialarbeit und Schulsozialarbeit
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Für sozial benachteiligte oder individuell beeinträchtigte junge Menschen ist der Übergang von der Schule in den Beruf oftmals mit großen Hürden verbunden. Ohne sozialpädagogische Begleitung und ohne die gezielte Förderung zur Weiterentwicklung ihrer Stärken oder zum Ausgleich ihrer Defizite droht ein Scheitern an dieser ersten Schwelle der beruflichen und sozialen Integration.
Das Land fördert daher spezielle Angebote, die solche Jugendliche in ihrer Entwicklung unterstützen und ihnen die notwendige Förderung bereitstellen. Die Angebote beziehen sich auf den § 13 SGB VIII.
Im Einzelnen sind dies derzeit:
- 57 Jugendwerkeinrichtungen
- 65 Beratungsstellen
- 61 Projekte für schulmüde Jugendliche
In Jugendwerkstätten erhalten Jugendliche ohne oder mit nur unterdurchschnittlichem Schulabschluss gezielte sozialpädagogische Förderung im Rahmen handwerklich orientierter Projekte. Auf diesem Weg können die Jugendlichen für das spätere Berufsleben wichtige Kompetenzen und Fertigkeiten erwerben und gleichzeitig berufsrelevante Anforderungen kennen lernen.
Die Beratungsstellen unterstützen benachteiligte Jugendliche bei der Suche nach geeigneten beruflichen Perspektiven. Sie bieten Bildungsmaßnahmen an, vermitteln weiterführende Fördermaßnahmen und tragen zur persönlichen Stabilisierung dieser Jugendlichen bei.
Die Schulmüdenprojekte wenden sich an noch vollzeitschulpflichtige Jugendliche, die den Unterricht nicht mehr oder nur noch sporadisch besuchen. In den Projekten wird meist über werkpädagogische Angebote eine persönliche Stabilisierung erreicht und die Lernmotivation neu geweckt.
Nähere Informationen sind erhältlich bei
Landesjugendamt Rheinland
Landesjugendamt Westfalen-Lippe
